Reifen wechseln, wuchten, einlagern
Von Oktober bis Ostern gehören Winterreifen ans Auto. Wir kümmern uns um den Rest.
Der Reifenwechsel ist der Termin, zu dem die meisten Autofahrer im Jahr in die Werkstatt kommen. Wir nutzen ihn: Während die Räder ab sind, sehen wir uns Bremsscheiben, Beläge, Stoßdämpfer und Achsgelenke an. Was auffällt, sagen wir Ihnen – ohne dass Sie einen zusätzlichen Termin brauchen.
Umstecken, aufziehen, wuchten und einlagern gehören für uns zusammen. Wenn Sie Ihren zweiten Satz bei uns lassen, sparen Sie sich das Schleppen und den Platz im Keller.
Bei der Gelegenheit prüfen wir auch die Profiltiefe und das Alter der Reifen. Beides ist wichtiger, als viele denken.
Rund ums Rad
Jede Leistung mit den Details, die beim Termin wirklich zählen.
Profil, Alter und der richtige Zeitpunkt
Wie viel Profil braucht ein Reifen?
Gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 Millimeter Restprofil. Das ist allerdings ein Minimum, kein Richtwert. Bei Sommerreifen sollten Sie ab etwa 3 Millimetern über einen Wechsel nachdenken, bei Winterreifen ab 4 Millimetern – darunter lässt die Haftung auf nasser und verschneiter Fahrbahn deutlich nach.
Wie alt darf ein Reifen sein?
Gummi altert, auch wenn der Reifen kaum gefahren wird. Die DOT-Nummer auf der Flanke verrät Woche und Jahr der Herstellung: 2223 bedeutet 22. Woche 2023. Ab etwa sechs Jahren lohnt der genaue Blick, ab zehn Jahren gehört ein Reifen unabhängig vom Profil ersetzt.
Sommer, Winter oder Ganzjahr?
| Reifenart | Stärken | Grenzen |
|---|---|---|
| Sommerreifen | Kurzer Bremsweg bei Wärme, geringer Verschleiß | Ab etwa 7 °C deutlich schlechtere Haftung |
| Winterreifen | Grip bei Schnee, Matsch und Kälte | Höherer Verschleiß im Sommer |
| Ganzjahresreifen | Ein Satz für alles, kein Wechseltermin | Kompromiss in beide Richtungen |
In Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht: Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte müssen Reifen mit dem Alpine-Symbol montiert sein. Die alte Faustregel von Oktober bis Ostern ist deshalb keine Vorschrift, aber ein guter Merksatz.

Häufige Fragen
Wann sollte ich den Wechseltermin machen?
Am besten früh. Zu Saisonbeginn im Oktober und im März wird es in jeder Werkstatt eng. Wer zwei Wochen vorher anruft, bekommt den Wunschtermin.
Muss ich nach dem Wechsel die Radschrauben nachziehen lassen?
Wir ziehen die Schrauben mit dem vorgeschriebenen Drehmoment an. Nach etwa 50 bis 100 Kilometern empfehlen wir trotzdem eine kurze Kontrolle – das dauert bei uns wenige Minuten und kostet nichts.
Was kostet die Reifeneinlagerung?
Den aktuellen Preis nennen wir Ihnen am Telefon oder beim Wechseltermin. Er richtet sich nach Radgröße und Saison.
Kann ich Reifen bei euch kaufen?
Ja. Sagen Sie uns Größe und Anspruch, wir schlagen passende Modelle vor, bestellen sie und montieren direkt.
Warum müssen Räder gewuchtet werden?
Schon wenige Gramm Unwucht führen ab etwa 80 km/h zu spürbarem Vibrieren im Lenkrad. Das kostet Komfort und lässt Reifen, Radlager und Fahrwerk schneller verschleißen.
Zeit für den Reifenwechsel?
Sichern Sie sich Ihren Termin, bevor die Saison losgeht.





